Mehr Jugendfreundlichkeit in der KVB!

Der öffentliche Raum erstreckt sich nicht nur über Parks und Straßenzüge, sondern auch über den Bereich des ÖPNV. Gerade Jugendliche, Auszubildende und Studierende nutzen diesen rege auch in ihrer Freizeit. An Wochenenden ist es für viele Kölner selbstverständlich in geselliger Runde abends auszugehen. Dabei werden selbstverständlich auch Getränke konsumiert.

Die Jungen Liberalen halten dies für einen Teil der gesellschaftlichen Kultur in dieser Stadt und der persönlichen Freiheit. Aus diesem Grund sprechen wir uns strikt gegen das Alkoholverbot an Haltestellen der KVB und deren Verkehrsmitteln aus. Wir fordern die Fraktion der Freien Demokraten auf, sich für die Abschaffung dieses Verbots einzusetzen.

Darüber hinaus empfinden wir Strafzahlungen von bis zu 60 Euro für den Konsum von Getränken und Essen in Verkehrsmitteln der KVB für absolut überzogen und wünschen uns eine massive Absenkung dieses Betrags!

Für eine verbesserte Infrastruktur in Köln – auch und gerade für Studenten!

Köln ist nicht nur eine der größten Metropolen in der Bundesrepublik, sondern zieht als einer der wichtigsten Hochschulstandorte in Deutschland Jahr für Jahr enorme Mengen an Abiturienten aus dem gesamten Bundesgebiet an, die hier ihre akademische Ausbildung fortführen möchten. Leider besteht in zahlreichen Punkten erheblicher Verbesserungsbedarf, nicht zuletzt im Bereich der städtischen Infrastruktur. Deshalb fordern die Jungen Liberalen Köln:

 

 

1) die Verbesserung der Infrastruktur und Ausstattung auf dem Campus. Hierfür fordern wir:

 

  • die Pflasterung und Gestaltung jeglicher (provisorischer) universitätsnahen Wege, hier besonders jene, welche den Grüngürtel kreuzen. Darunter fallen die Wege durch den Stadtgarten in Höhe der WISO-Fakultät, des Hauptgebäudes und der physikalischen-Fakultät. Bei allen ist zudem schnellstmöglich eine ausreichende Beleuchtung zu installieren. Besonders bei den stark genutzten Wegen (zwischen Hauptgebäude-Hauptmensa und Zülpicher Straße-Luxemburger Straße, Linie 18) kommt es hier zu potenzieller Angstraum.

 

  • die Einrichtung von Sitzgelegenheiten mit fest installierten Tischen, damit man bei geeignetem Wetter nicht auf dem Boden sitzen muss. Dies ist besonders hinsichtlich der Nutzbarkeit als Lernfläche zu betrachten. Hier schlagen die JuLis Picknick-Tische (zwei Sitzbänke und einen Tisch) aus Stein/Beton vor. Diese sind wetterbeständig und für Vandalismus nicht sehr angriffsfähig.

 

  • mehr Stellplätze für Fahrräder. Die jetzige Situation ist sowohl für Fußgänger und Fahrradnutzer äußerst anstrengend. Aufgrund der kreuz und quer abgestellten Fahrräder auf dem Albertus-Magnus-Platz müssen sich die Fußgänger durch die Fahrräder „schlängeln“ um beispielsweise zum Phil-Cafe zu kommen. Hinzu kommt, dass die Fahrradnutzer kaum Stellflächen in zentraler Nähe haben, was zu wild durcheinander geparkten Fahrrädern führt. Dem kann durch geordnetes Parken entgegengewirkt werden. Dies soll durch eine Vervielfachung der Fahrradständer sowohl auf dem Albertus-Magnus-Platz, als auch dem Philosophikum und dem Hörsaalgebäude erreicht werden. Wir schlagen dabei jenen Typus Fahrradständer vor, wie er an der medizinischen Fakultät verbreitet ist, beispielsweise vor dem Haupteingang des Bettenhauses und der ZB-MED.

 

  • eine Anpassung der Knöllchenpreise. Auch wenn viele Studenten mit Fahrrädern oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Uni fahren, fahren doch viele Studenten mit dem Auto. Diese Entscheidung sollte jedem Studenten selbst überlassen bleiben. Allerdings entsteht durch die Parktarife in Universitätsnähe eine paradoxe Situation. Ein Parkticket kostet je nach Parkplatz bis zu 4,50€ die Stunde, jedoch ein Knöllchen nur ca. 15-20€. So ist es billiger, das Risiko eines Knöllchens in Kauf zu nehmen, als für einen durchschnittlichen Tag ein Parkticket zu kaufen. Um diese Situation zu lösen, fordern die Jungen Liberalen Köln, die Knöllchenpreise dementsprechend anzupassen, dass sie mindestens das doppelte des Preises pro Stunde kosten. Begleitend soll bei Umstellung der Preise das Ordnungsamt verstärkt in Universitätsnähe zu kontrollieren. Die Jungen Liberalen Köln sprechen sich gegen die Absenkung der Ticketpreise aus.

 

  • eine Ausweitung der Tiefgarage unter dem geplanten Neubau der Physik bzw. Chemie zwischen Zülpicher und Luxemburger Straße im Vergleich zu den aktuellen Plänen, um zusätzliche Parkplatz-Kapazitäten in Universitätsnähe zu schaffen. Ebenfalls soll ein Ausgleich für das beim Bau des Studierendencenters abgerissene Parkhaus geschaffen werden. Dies kann im Rahmen der Umstrukturierung der Universitätsstandorte erfolgen, indem z.B. das Grundstück eines an einen anderen Standort verlagerten Instituts für die Errichtung eines neuen Parkhauses genutzt wird, oder bei der Errichtung ausreichend großer neuer Institutsbauten automatisch eine allgemeiner Nutzung zugängliche Tiefgarage mitgebaut wird.

 

  • die Reformierung der Nutzung von gewerblichen Flächen an der Universität zu Köln. Die Jungen Liberalen Köln begrüßen die gewerblich genutzten Flächen an der Universität zu Köln. Sowohl Mobilfunkanbieter und Schreibwarenbedarf ist für Studenten wichtig. Auch die Versorgung der Studenten mit Bargeld sollte fußläufig sichergestellt sein. Aufgrund der möglicherweise einseitigen Angebote wird jedoch der Wettbewerb verzerrt. So gibt es in Universitätsnähe lediglich Geldautomaten eines Kreditinstituts. Deshalb fordern die Jungen Liberalen Köln die Ausschreibung der Ladenlokalflächen und Bankautomatenstandorte in einem Turnus von zwei Jahren. Es spricht nichts gegen eine wiederholte Bewerbung. Bei mehreren Bewerbern sollte nach Zahlungsbereitschaft (der Miete) entschieden werden (Versteigerungs-Prinzip).

 

  • die Reduktion der Videoüberwachung am Campus der Universität zu Köln. Wir beobachten die letzten Jahre mit Sorge die Zunahme der Videoüberwachung im Campusbereich, beispielsweise am „Studierenden Service Center“. Wir empfinden diese dauerhafte Überwachung als Zumutung und Eingriff in unsere Persönlichkeitsrechte. Entsprechend soll jegliche Form der Videoüberwachung überprüft, und, falls vertretbar, entfernt werden.

 

  • Eine rationale Anpassung des Denkmalschutzes insbesondere für zentrale Einrichtungen am Albertus-Magnus-Platz wie etwa dem Philosophikum, welche den mittelfristigen Abriss und Neubau von den aktuellen Bedürfnissen der Universität entsprechenden Gebäudekomplexen gestatten würde.

 

  • den Ausbau des Glasfaserinternets, wo dies noch nicht erfolgt ist, insbesondere in Straßenzügen und Wohngebieten mit hohem Anteil an Mietwohnungen bzw. Wohnhochhäusern, so dass möglichst viele Bewohner vom schnelleren Internetzugang profitieren können. Dies soll auch außerhalb der Stadtgrenzen in angrenzenden Satellitenorten erfolgen, etwa dort, wo das Studentenwerk Immobilien betreibt.

 

 

 

2) die Verbesserung des städtischen Individualverkehrs. Hierfür fordern wir:

 

  • die Einrichtung einer Quartiersgarage unter dem Hermeskeiler Platz mit Park&Ride-Möglichkeit, um insbesondere Studenten die Möglichkeit zu geben, mit ihrem Auto anzureisen, ohne die begrenzten Parkplatzkapazitäten in Universitätsnähe zu überlasten.

 

  • den Ausbau von Park&Ride-Plätzen wie etwa in Weiden-West, um gerade außerhalb der Stadtgrenzen lebenden Arbeitnehmern und Studenten die An- und Abreise zu erleichtern, ohne den städtischen Dauerstau zur Hauptverkehrszeit noch zu verstärken.

 

  • die zeitnahe Sanierung der bestehenden Rheinbrücken und den zeitgleich zu erfolgenden Neubau von jeweils einer Rheinbrücke im Norden und Süden der Stadt, um die Verkehrsengpässe der bestehenden Brücken zu entlasten und die Straßeninfrastruktur dem von der deutlich kleineren Landeshauptstadt gesetzten Standard anzupassen

 

  • die Abschaltung der Ampelanlagen der Stadt Köln zu Uhrzeiten, in denen der Straßenverkehr relativ ruhig ist. Wir schlagen hierfür die Zeit zwischen 1 Uhr und 5:30 Uhr vor. Abweichungen von diesem Schema sollen zu Terminen und Streckenabschnitten, an denen auch zu dieser Uhrzeit mit einem vermehrten Verkehrsaufkommen gerechnet wird, selbstverständlich möglich sein.

 

  • die konsequentere Förderung des selbstregulierenden Verkehrs. Ampelanlagen sollen, wo immer möglich und sinnvoll, dauerhaft durch Kreisverkehre oder Vorfahrtstraßen ersetzt werden. Als konkrete Beispiele wollen wir die Kreuzung Joseph-Stelzmann-Straße/Gleueler Straße, sowie die Kreuzung Joseph-Stelzmann-Straße/Kerpener Straße nennen. Ebenso sollen gering frequentierte, reine Fußgängerampeln, wo vertretbar und übersichtlich, durch Zebrastreifen ersetzt werden.

 

 

3) die Verbesserung des ÖPNV. Hierfür fordern wir:

 

  • die Möglichkeit, in Bussen und Bahnen der KVB seine Fahrkarten mit Geldscheinen oder per EC-Karten-Überweisung zu bezahlen.

 

  • eine komplette Umgestaltung des Breslauer Platzes. Wir fordern dringlichst, dass die Fernbusunternehmen den Omnibusbahnhof an dieser Stelle wieder benutzen dürfen. In der Übergangszeit, bis die Fernbushaltestelle wieder am Hauptbahnhof angesiedelt ist, sollen Fernbusnutzer kostenlos vom und zum Flughafen fahren dürfen. Dazu soll der Busbahnhof neugestaltet und modernisiert werden. Es sollen elektronische Busanzeigen wie am ZOB in Berlin installiert werden. Ebenso fordern wir einen Neubau der dortigen Terminals, samt ausreichend vieler Sitzgelegenheiten, großzügiger Überdachung sowie ausreichend Möglichkeiten zur Abfallentsorgung. Stilistisch soll sich dabei an der Überdachung der S-Bahn-Haltestellen des Hauptbahnhofs orientiert werden, um dem Platz ein einheitliches Bild zu gewährleisten. Auch eine Bepflanzung mit Bäumen, die Anlage nicht betretbarer Grünflächen, die Pflasterung der Wege sowie deren Ausstattung mit zahlreichen Sitzgelegenheiten,  für deren Pflege und Instandhaltung die Stadt sorgen soll, gehört zur Neugestaltung des Platzes. Der Platz soll für Reisende als angenehm und praktisch zugleich angesehen werden.

 

  • im Rahmen der KVB-Erweiterungspläne möglichst zeitnah nach Erhalt der erforderlichen Landes- und Bundesmittel die Linie 18 vorzugsweise bis hinter die Universitätsstraße unterirdisch zu verlegen, zumindest aber bis zum Eifelwall, sowie die Einrichtung einer Haltestelle am Bahnhof Süd zur besseren Vernetzung von Bahnnetz und KVB. Dies würde in Verbindung mit der anstehenden Verlegung der Linie 16 die längst überfällige Neugestaltung des Barbarossaplatzes erlauben und den Verkehrsfluss erheblich entzerren.

 

  • die behindertengerechte Umrüstung der KVB- und Bahnhaltestellen, insofern dies noch nicht erfolgt ist.

 

  • Die zeitnahe Verlängerung der Linie 13 sowohl im Kölner Süden bis zum Rheinufer als auch rechtsrheinisch bis mindestens zur Frankfurter Straße, um eine bessere Vernetzung der verschiedenen KVB-Linien auch außerhalb des Stadtzentrums zu erreichen.

 

Quo vadis KVB? – Ausbauperspektiven für das Bahnnetz der KVB

Wir Junge Liberale Köln legen Wert auf die Feststellung, dass eine wachsende Metropole wie Köln, deren Attraktivität auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten einen stetigen Zuzug von neuen Stadtbürgern erwarten lässt, sich nicht auf ein S- und U-Bahnnetz verlassen sollte, das für eine zum Teil deutlich geringere Bevölkerungs- und damit Nutzerzahl ausgelegt ist. Um einen Verkehrskollaps in der Innenstadt, den angrenzenden Veedeln und anderen Stadtgebieten, die starker Verkehrsbelastung ausgesetzt sind, zu vermeiden, ist es daher auch weiterhin Aufgabe der KVB und der Stadt Köln als Eigentümer der Verkehrsbetriebe, das Schienennetz des ÖPNV weiterhin auszubauen und zu modernisieren.

Wir haben in diesem Zusammenhang 3 Schwerpunktbereiche identifiziert, die nach Ansicht der Julis Köln nach Fertigstellung der Nord-Süd-Bahn in allen 3 Bauabschnitten als nächstes in Angriff genommen werden sollten und in entsprechend ihrer Priorität hier aufgelistet sind.

1: Die Erweiterung des Stadttunnels unter den Barbarossaplatz und darüber hinaus:

Der Verlauf der Linie 18, die vor der Haltestelle Barbarossaplatz den Stadttunnel verlässt und in ihrem weiteren Verlauf bis Bonn Hbf oberirdisch verläuft, führt zur Zeit an 3 Stellen kurz nach Verlassen des Stadttunnels zu Verkehrsbehinderungen und -engpässen, die durch eine unterirdische Streckenführung zu vermeiden wären.

Dies sind zum einen der Barbarossaplatz selbst, da die Linie 18 nach Änderung der Streckenführung für die Linie 16, die zukünftig den Nord-Süd-Bahntunnel bis zum Rheinufer nutzen soll, die einzige KVB-Linie darstellt, die den Hohenstaufen-/Salierring kreuzt, statt wie die übrigen Bahnlinien dem Straßenverlauf zu folgen. Eine unterirdische Haltestelle für die Linie 18 würde es also ermöglichen, den Barbarossaplatz grundsätzlich umzugestalten, die architektonischen Fehler der Vergangenheit im Zuge des Umbaus zu beseitigen, und den Verkehrsfluss gerade auch in Stoßzeiten zu verbessern.

Das nächste Nadelöhr stellt der Streckenverlauf auf der Luxemburger Straße durch die Unterführung unter den Bahngleisen auf der Höhe des Bahnhofs Süd dar. Da hier natürlich keine Ausweichmöglichkeit zu den Seiten hin besteht, würde eine Verlagerung der Linie 18 in den Untergrund die Verkehrssituation an dieser Stelle für eine der wichtigsten Zubringerstraßen Kölns deutlich verbessern und auch die hohe Unfallgefahr an dieser Stelle beseitigen. Mit der Einrichtung einer Haltestelle am Bahnhof Süd ließe sich zudem eine Anbindung an das Netz der DB ermöglichen.

Die dritte Problemstelle betrifft die Kreuzung Universitätsstraße/Luxemburger Straße, die beide als wichtige Verkehrsachsen ein hohes Verkehrsaufkommen aufweisen, das zu Stoßzeiten noch einmal deutlich erhöht ist. Durch die Kreuzung der Universitätsstraße durch die Linie 18, die hier entlang der Luxemburger Straße verläuft, wird der Verkehrsfluss an dieser Stelle zusätzlich behindert.

Der Vorschlag der Julis Köln lautet deshalb, dass der Tunnel der Linie 18 entlang des Verlaufs der Luxemburger Straße bis hinter die Universitätsstraße verlängert wird und die Haltestelle Arnulfstraße die erste oberirdische Haltestelle dieser Linie werden soll.

Prinzipiell stehen wir auch weiterhin zur Forderung, die Linie 18 an der Kreuzung des Militärrings unterirdisch zu führen, und begrüßen entsprechende Planungen der zuständigen Gremien.

2: Die Verlängerung der Gürtelbahnlinie 13 im Kölner Süden bis an den Rhein:

Anders als der Name vermuten lässt, führt die Gürtellinie 13 zwar im Kölner Norden bis aufs rechtsrheinische Ufer nach Mülheim, linksrheinisch endet die Strecke aber bereits in Sülz, statt weiter bis an die Haltestelle Bayenthalgürtel zu ziehen und auch die im Kölner Süden befindlichen Wohngebiete an das Liniennetz der KVB anzuschließen.

Wir fordern deshalb die Verlängerung der Linie 13 bis zur Haltestelle Bayenthalgürtel und die Anbindung an bereits bestehende/geplante Haltestellen sowie die Einrichtung neuer Haltestellen.

Als erste neue Haltestelle würde sich eine Station ‚Klettenberggürtel‘ etwa auf Höhe der Siebengebirgsallee anbieten, gefolgt von der Anbindung an die Linie 12 an deren Endhaltestelle ‚Zollstockgürtel‘. Als nächste Haltestelle bietet sich die Kreuzung Brühler Straße/Raderthalgürtel an, auf die die geplante Haltestelle Bonner Str/Gürtel der Linie 5 folgt. Zwischen der geplanten Endhaltestelle Bayenthalgürtel am Rhein und der Bonner Straße bestünde die Möglichkeit, noch eine Haltestelle etwa auf Höhe der Goltsteinstraße einzurichten, wobei hier bei den Anwohnern abzufragen ist, ob ein Bedarf für eine Haltestelle besteht.

3: Der Ausbau der Gürtellinie 13 rechtsrheinisch bis Poll:

Der rechtsrheinische Teil Kölns ist bisher eher stiefmütterlich behandelt worden, wenn es um die Einrichtung oder den Ausbau von Bahnlinien geht. Diesen Zustand wollen wir abmildern, indem wir die Schaffung einer ringförmig verlaufenden Bahnlinie analog zur linksrheinischen Gürtelbahn vorschlagen.

Für diesen Zweck bietet sich eine oberirdische Verlängerung des Streckenverlaufs der Linie 13 auf dem rechtsrheinischen Stadtgebiet an. Ausgehend von der Haltestelle Buchheim/Herler Str. ab der der die Linie 13 wieder oberirdisch verläuft, bietet sich ein Verlauf parallel der Straße Buchheimer Ring/ Höhenberger Ring hin zur Haltestelle Höhenberg/Frankfurter Str. an. Als Alternative zum geplanten Verlauf entlang der Frankfurter Straße soll folgender Trassenverlauf geprüft werden: Von der Frankfurter Straße soll die Strecke über die Burgstraße Richtung Vingst/Kalk verlaufen, mit einer möglichen Haltestelle auf Höhe der Schulstraße und einer Anbindung an die Linie 9 über die Haltestelle Vingst. Über Kampgasse und Homarstrasse – mit der Option auf eine Haltestelle an dieser Stelle – soll die Strecke entlang der Poll-Vingster Straße verlaufen und auf Höhe der Gremberger Straße die nächste Haltestelle aufweisen. Die Einmündung der Poll-Vingster Straße in die Rolshover Straße bietet sich für eine weitere Haltestelle an, bis die verlängerte Linie 13 der Rolshover Straße folgend mit ‚Poll Salmstraße‘ ihre Endhaltestelle erreicht und die Verbindung zur Linie 7 schließt. Die Realisierung des vollständigen Ringumlaufs der Linie 13 durch eine Brückenlösung erachten wir mittelfristig als nicht realisierbar.

Schwarzfahrerei effektiv bekämpfen!

Die Jungen Liberalen Köln fordern die Prüfung der Einführung von Eingangskreuzen
an U- und Straßenbahn. Hier soll sich zunächst auf die Nord-Süd-Bahn konzentriert
werden. Langfristig sollte die gesamte VRS Region abgedeckt werden. Somit werden
Kontrolleure und Fahrscheinautomaten in der Bahn selbst obsolet und daher fordern
wir ihre Abschaffung. Anstelle dessen fordern wir Schaffner, die zur Sicherheit in den
Bahnen und Bussen eingesetzt werden sollen.

Des Weiteren fordern die Jungen Liberalen Köln, dass es für Kunden des ÖPNV ein
Monatsticket mit einem angemessenen Preis gibt. Der Preis sollte sich proportional
am Einkommen von Geringverdienern orientieren und berücksichtigen, dass durch
die Installierung von Drehkreuzen eine höhere Anzahl von zahlenden Passagieren
befördert wird.

Rheinbrücke zur Entlastung der Verkehrsinfrastruktur im Süden von Köln

Die Julis Köln fordern zur Entlastung der Verkehrsinfrastruktur im rheinischen Revier (insb. der Stadt Köln, dem Rhein-Erft-Kreis und dem Kreis Rhein-Sieg) den zügigen Bau der Rheinbrücke zwischen Köln-Godorf und Köln-Porz-Langel/Niederkassel-Lülsdorf. Die Rheinbrücke soll als Verlängerung der   L 150 bis zur Sandbergstraße in Langel gebaut und auf der Brückenanlage integriert bzw. parallel gebaut eine neue Schienenverbindung zwischen der Gleisstrecke Bonn-Brühl-Köln und Siegburg-Troisdorf-Köln vorsehen. Die neuen Gleisanlagen sollen vornehmlich für eine neue S-Bahn-Linie 16 (siehe NVR Nahverkehrsberatungen) und eine direkte Güterverkehrsanbindung der Industrie im Süden des Rhein-Erft-Kreises mit dem Köln-Bonner Flughafen genutzt werden.
Bei der Umsetzung dieses Vorhaben sind die Bürger vor Ort miteinzubeziehen.

Freiheit der Bürger – auch im Verkehr

Die Jungen Liberalen fordern die Stadt Köln auf, jeder Art von Verkehrsteilnehmern die bestmögliche Verkehrsqualität zu sichern, anstatt einzelne Verkehrsteilnehmer bewusst zu fördern bzw. zu behindern, ganz egal ob Autofahrer, Bus- bzw. Bahnfahrer, Radfahrer oder Fußgänger.

Eine einseitige Förderung bzw. Benachteiligung einzelner Verkehrsteilnehmer aus ideologischen Gründen lehnen wir entschieden ab. Auf diese Art und Weise kann die gesamte Verkehrsinfrastruktur entlastet und städtebaulich wie auch umweltpolitisch ein bedeutender Fortschritt erreicht werden.

Als konkrete Maßnahmen schlagen wir vor:

  • die zahlreichen maroden Radwege in der Stadt zu sanieren und Radwegen an allen Hauptverkehrsstraßen im innerstädtischen Bereich zu schaffen.
  • Ampelschaltungen zu schaffen, die nach Möglichkeit einen guten Verkehrsfluss für jeden Verkehrsteilnehmer ermöglichen (eine bewusst stauproduzierende Ampelschaltung behindert nicht nur Autos, sondern auch Radfahrer und Fußgänger!).
  • Ampeln an wenig frequentierten Straßen sollten aus energiepolitischen Gründen nachts abgeschaltet werden. Die Jungen Liberalen lehnen es ab, die Bedarfsschalter an Fußgängerampeln grundsätzlich abzuschaffen.
  • überflüssige Ampeln und Stoppschilder sollten mittelfristig entfernt, der Bau von Kreisverkehren verstärkt werden.
  • um den Verkehrsfluss auf Hauptverkehrsstraßen zu verbessern und stark umweltbelastende Staus zu vermeiden, sollte geplant werden, Verkehrsflusssysteme sukzessive einzuführen. Zudem sollte die Verkehrsführung überprüft und logischer sowie auch übersichtlicher und sicherer gestaltet werden.
  • um die Luftbelastung zu verringern und den Verkehr zu entlasten, sollte die Straßen für den Durchgangsverkehr für LKWs gesperrt werden. Für den Fernverkehr gibt es den Kölner Autobahnring. Im Gegenzug kann die Kölner Umweltzone abgeschafft werden.
  • auf Hauptverkehrsstraßen, wie der Inneren Kanalstraße, soll es möglich sein, durch dynamische Verkehrsbeeinflussungssysteme, wie es sie auch auf Autobahnen gibt, die Höchstgeschwindigkeit zu flexibilisieren, um den Verkehrsfluss zu verbessern.
  • neue Stadtbahnstrecken sollen im Bezirk Innenstadt und im Bereich wichtiger Hauptverkehrsstraßen grundsätzlich einen vom Straßenverkehr getrennten und unabhängigen Gleiskörper bekommen. Bei bestehenden Strecken, wie etwa der Ost-West-Achse, ist dies im Zuge von künftigen Streckensanierungen zu gewährleisten. Dieser unabhängige Gleiskörper kann, muss aber nicht zwingend unterirdisch verlaufen.
  • im gesamten Stadtgebiet sollen verfügbare Flächen nach Möglichkeit für Parkplätze genutzt werden, sofern diese keine andere Funktion erfüllen. Dem Parkplatzmangel in Köln muss entgegengewirkt werden. „Experimente“ wie auf den Ringen, wo sinnlos Flächen vergeudet werden, lehnen die Jungen Liberalen entschieden ab.
  • Keine Verlegung des Radverkehrs auf die Straße
  • Keine Öffnung der Einbahnstraßen für Radfahrer

U-Bahn in Poll

Die Jungen Liberalen fordern langfristig die Tieferlegung der Straßenbahnlinie 7 ab Poller Kirchweg bis zur Haltestelle Baumschulenweg. Die FDP in der Bezirksvertretung Porz wird aufgefordert die Kosten und die Prüfung der Realisierung einer Tieferlegung an dieser Stelle prüfen zu lassen. Des Weiteren ist zu prüfen, ob Landes- und/oder Bundesmittel zur Verfügung gestellt werden können.

U – Bahn ab Poststraße bis Luxemburgerstraße (Höhe Amtsgericht)

Die Jungen Liberalen Köln fordern die FDP – Fraktion im Rat der Stadt Köln auf, sich für den Bau einer U – Bahn ab Poststraße bis zur Luxemburgerstraße, Höhe Amtsgericht ( Linie 18 und 19), einzusetzen.

Rolltreppen

Die Jungen Liberalen fordern die KVB auf an ihren Rolltreppen Schilder mit der Beschriftung: „rechts stehen – links gehen“ anzubringen.

Park and Ride – Nutzer stärken

Die JuLis fordern eine Optimierung des „P&R“ und des „B&R“-Systems der KVB. Insbesondere soll für die derzeit vorhandenen „P&R“ und „B&R“-Plätze verstärkt geworben werden, um die Auslastung dieser Plätze zu verbessern und somit den ÖPNV zu stärken.