Goldener Plan 2004 – Für eine neue kommunale Sportinfrastruktur

Die Jungen Liberalen Köln setzen sich für einen neuen golden Plan ein. Dieser soll die kommunalpolitischen Rahmenbedingungen für die Planung und den Bau kommunaler Sporteinrichtungen vorgeben. Durch die Ermittlung optimaler Kennzahlen für den Bedarf an Sporteinrichtungen gibt es wieder verbindliche Grundlagen für den Bau und die Einrichtung solcher öffentlich Zugänglichen Einrichtungen.

Ziel ist es, festzustellen inwieweit Köln ausreichend mit Sport- und Turnhallen, Schwimmbädern, Sport-, Kinderspiel-, Streetball- , Streethockey-, Streetball- und neuen Jugendplätzen (Raum für Jugendliche wo diese allein sein können, idealerweise mit einer Bank und Schutzdach versehen) sowie Trimm-dich-Pfaden und anderen öffentlich zugänglichen Sport- und Fitnesseinrichtungen versorgt ist und bei festgestellten Mängeln diese durch Planung und Bau der fehlenden Einrichtungen zu beheben.

Dabei sollen neben der demographischen Veränderung auch die Veränderung in den Sportbedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger, die Veränderung im Freizeitverhalten, die steigende ökonomische Bedeutung des Sports und private Sport- und Fitnesseinrichtungen berücksichtigt werden.

Eine Starke Stimme für Köln -Tourismusstandort Köln stärken

Die Julis fordern, dass die KVB wieder die alte Ansagen-Stimme in den KVB Bahnen einführt. Die KVB soll Kölner Prominente für Haltestellenansagen gewinnen.

Nächtliche Beleuchtung des Doms

Die Jungen Liberalen Köln fordern die FDP-Ratsfraktion auf, sich dafür einzusetzen, dass der Kölner Dom als Denkmal und Wahrzeichen Kölns die ganze Nacht durchgehend angestrahlt wird. Dabei soll die Stadtverwaltung darauf hinwirken, dass die Kosten für die Maßnahme idealerweise durch Sponsoring übernommen werden.

Mehr Platz für Kölner Jugendliche

Kölner Jugendliche haben keinen Platz in Köln und das muss geändert werden!

Die Jungen Liberalen Köln fordern die FDP-Fraktion auf, sich im Rat der Stadt Köln dafür einzusetzen, dass in Köln mehr „Jugendplätze“ geschaffen werden. Oft werden Kinderspielplätze von den Jugendlichen zweckentfremdet, weil sie keine Orte haben, an denen sie sich ungestört treffen können. Sie stehen dann meistens nur vor der Alternative Spielplatz oder Straße. Wir möchten, dass es auf „Jugendplätzen“ verschiedene Einrichtungen, wie unverwüstliche Sitzgelegenheiten, Flächen für Graffiti und Sportmöglichkeiten mit Basketballkörben, Fußballtoren, etc. gibt. Nur so bieten wir den Jugendlichen eine wirkliche Alternative zu Straßen und Kinderspielplätzen. Die Jugendlichen sollen an der Gestaltung der Plätze beteiligt werden, denn was man mit gestaltet hat, das zerstört man nicht! Außerdem ist nur so eine wirklich interessengerechte Umsetzung gewährleistet. Es ist nicht sinnvoll, den Jugendlichen etwas vorzusetzen, was sie nicht annehmen.

Fahrtaktzeiten der KVB erhöhen!

Die Jungen Liberalen Köln fordern die Kölner Verkehrsbetriebe auf, die Fahrtaktzeiten von Bus und Bahn zu erhöhen. So ist Montags bis Samstags auf allen Bus- und Bahnlinien zwischen 6 und 22 Uhr ein 10 Minutentakt zu garantieren, an Sonn- und Feiertagen zwischen 8 und 20 Uhr. Darüber hinaus sollen künftig alle Linien, außer 13, an allen Wochentagen rund um die Uhr, zwischen 1 und 6 Uhr mindestens stündlich, bedient werden. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit können Bahnen in diesem Zeitraum auch durch Busse ersetzt werden.

Professionalisierung der Kölner Kulturbetriebe

Die Jungen Liberalen fordern eine Professionalisierung in der Kölner Kulturpolitik. Dazu gehört insbesondere die Unabhängigkeit der bisher städtischen Kulturinstitutionen.

  1. Museen

Die städtischen Museen werden in eigene selbstverantwortliche Stiftungen umgewandelt und mit einem ausreichenden Stiftungskapital versehen. In einem ersten Schritt werden zuvor die Eintrittspreise auf Marktniveau angehoben, Museumsshops eingerichtet und die Wirtschaftlichkeit der Museen erhöht. Darüber hinaus werden die Öffnungszeiten der Museen ausgeweitet. Museen werden täglich, insbesondere in der Saison, geöffnet.

  1. Philharmonie und Gürzenich-Orchester

Philharmonie und Gürzenich-Orchester werden in eine gGmbH, deren Aufgabe der Betrieb der Philharmonie als Spielstätte und des Gürzenich-Orchesters ist, umgewandelt und professionell mit einem Minimum an städtischen Zuschüssen geführt.

  1. Oper und Schauspiel

Opern- und Schauspielhaus werden in eine privatrechtliche AG umgewandelt. Die Gesellschaft erhält einen festen, indizierten Zuschuss der in den nächsten Jahren langsam gen Null abschmelzen soll. An der neuen AG können sich Bürgerinnen und Bürgern durch die Ausgabe neuer auf den Namen lautenden Anteile beteiligen. Bei der Stadt Köln verbleibt jedoch mindestens eine rechtlich gesicherte Sperrminorität.Als Grundkapital erhält die AG einen ausreichenden finanziellen Grundstock, eine anpassende Generalsanierung der beiden bestehenden Spielflächen am Offenbachplatz und ein uneingeschränktes Nutzungsrecht am Offenbachplatz, der jedoch bei einer allfälligen Tieferlegung der Nord-Süd- Fahrt der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt muss. Dafür wird die AG jedoch an einem eventuellen daraus resultierenden Finanzergebnis beteiligt.

  1. Hänneschen–Theater

Das Hänneschen-Theater wir in eine gGmbH zur Förderung des kölschen Brauchtums mit einem festen Zuschuss je Zuschauer unterstützt.

  1. Bibliotheken

Die Stadtbibliothek und die Kunst- und Museumsbibliothek werden in eine Stiftung eingebracht, deren Ziel die kostengünstige Bereitstellung von die Kulturtechnik Lesen und Schreiben unterstützenden Medien ist.

Privatisierung Krematorium

Die Jungen Liberalen Köln setzen sich für die Privatisierung des städtischen  Krematoriums ein.

Müllschächte

Die Jungen Liberalen sprechen sich gegen die zum 1.1.2004 geplante ausnahmslose Schließung aller Müllschlucker/-schächte aus.
Des Weiteren fordern die Jungen Liberalen, dass halbjährig gewartete feuersichere Müllschächte/-schlucker weiterhin in Betrieb bleiben dürfen. Die gewarteten müssen eine halbjährige Wartungsplakette tragen.
Müllschächte/-schlucker sollen zu feuersicheren Anlagen umgebaut werden können, so dass der Hauptgrund der Schließung von Müllschächten/- schluckern nicht mehr besteht.
Eine Frist bis Juni 2005 ist für einen solchen Umbau soll gewährt werden, damit dieser auf Eigentümerversammlungen abgestimmt werden kann.

Kinderspielplätze

Die Jungen Liberalen fordern – den größten Teil der Spielplätze Elterninitiativen oder/und Spielplatzvereinen unter entsprechenden Auflagen zur eigenverantwortlichen Nutzung zu überlassen.

Folgende Pflichten müssen Elterninitiativen und Spielplatzvereinen auferlegt werden:

  1. Die Arbeit muss im Sinne der Kinder und/oder Jugendlichen ausgeführt werden.
  2. Die Gelder sind ausschließlich im Sinne der Kinder und/oder Jugend einzusetzen.
  3. Gelder sollen durch Spenden, Paten und Mitgliederbeiträge selber eingenommen werden.
  4. Erhalt und Pflege sowie die Müllbeseitigung müssen selbst getragen.

Flughafen sichern – Wirtschaft stärken – Arbeitsplätze

Der Flughafen Köln/Bonn ist einer der größten Arbeitgeber im Rheinland und schafft zusätzliche Arbeitsplätze.

Die Jungen Liberalen setzen sich schon jetzt, um ansässigen und Ansiedlungswilligen Unternehmen Planungssicherheit zu garantieren, für eine vorzeitige Ausweitung der Nachtfluggenehmigung über das Jahr 2015 hinaus ein.

Um einen weiteren Aufschwung für den Flughafen zu ermöglichen sollte das an den Flughafen grenzende Gelände zum Zollfreigebiet erklärt werden. Für die Verbesserung der Infrastruktur des Flughafens und zur Entlastung seiner Anwohner sollte eine schnellstmögliche Anbindung des Flughafens an das Güterverkehrsnetz der Bundesbahn erfolgen.