02.03.2013

HUMANITÄRE REFORM DES EUROPÄISCHEN ASYLVERFAHRENS

Die Jungen Liberalen Köln fordern den Abschluss von Verträgen zwischen EU und benachbarten Drittstaaten zur Einrichtung von Aufnahmestellen für Asylsuchende auf dem Territorium der Drittstaaten, um denjenigen Flüchtlingen, die berechtigten Anspruch auf Asyl haben, eine Anlaufstelle für ihr Anliegen zu bieten. Hiermit wird vermieden, dass diese Menschen ihr Leben beim Überqueren von Mittelmeer, Schwarzem Meer oder Atlantik aufs Spiel setzen und die Betreiber des illegalen Menschenhandels bereichern. Die geplanten Anlaufstellen in der Nähe größerer Transitpunkte sollen ein freiwilliges Angebot darstellen, eine gesicherte Unterkunft für die Dauer des Asylverfahrens bereitzustellen und nach erfolgreichem Asylverfahren den Transfer in die EU zu organisieren. Ein auf Bevölkerungszahl und Wirtschaftsleistung basierender Schlüssel soll dann unter Berücksichtigung persönlicher und familiärer Präferenzen genutzt werden, um diese Menschen dann auf die Mitgliedsstaaten zu verteilen, wobei die auf anderen Routen in die EU eingereisten Asylanten bei der Festlegung der Belastung der einzelnen Mitgliedsstaaten mit einbezogen werden.

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